Presse

Schritt für Schritt mit Katze, Schaf und Schwein

Ein Zeitungsbericht über Opstapje aus der F.A.Z., 18.02.2013, Politik (Politik), Seite4

Hanau will mit dem Projekt "Opstapje" Einwanderern helfen, ihre Kinder zu fördern und sie
vorzubereiten für die Schule. Davon profitieren auch die Eltern.

Von Uta Rasche

HANAU, 17. Februar. Özlem Hallacioglu bekommt Besuch. Von einer Deutschen. Jede zweite Woche, bei sich zu Hause. Melanie Kießhauer will der 33 Jahre alten Türkin zeigen, wie sie ihre Tochter so fördern kann, dass sie später in der Schule keine Probleme haben wird. Sie ist Mitarbeiterin des Programms "Opstapje" ("Schritt für Schritt"), das das Jugendamt Hanau Migrantenfami lien anbietet, deren Kinder keine Krippe besuchen. Die zwei Jahre alte Ela, ein pausbäckiger Wirbelwind, hat noch einen älteren Bruder, der acht Jahre alt ist. Als er geboren wurde, war seine Mutter gerade erst seit einem Jahr in Deutschland. Sie kannte nur ihre türkische Nachbarin in dem Mehrfami lienhaus und sprach kaum Deutsch. Das hat sich geändert. "Jetzt habe ich viele Freundinnen", sagt Özlem Hallacioglu. Durch die Gruppentreffen, die Bestandtei l von "Opstapje" sind, hat sie die Stadtbücherei und das Familienzentrum kennengelernt. Auch hat sie keine Angst mehr, Behördengänge zu erledigen. "Ohne Deutsch kein Leben." Eine Mutter zu haben, die sich auskennt, ist auch für Ela von Vorteil. Denneigentl ich gilt "Opstapje" ihr: In dem 18Monate dauernden Hausbesuchsprogramm bekommen die Mütter Anregungen für Spiele und Aktivitäten mit ihren Kindern. Das soll Elas sprachliche und kognitive Fähigkeiten verbessern. ...

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