"HIPPY fördert zugleich auch uns - Wir bekommen mehr Selbstbewusstsein."

 

Hatice Kaya, Svetlana Dugin und Aysun Danaci geben Familien mit ausländischen Wurzeln etwas zurück, was auch ihnen und ihren Kindern geholfen hat, im fremden Land Fuß zu fassen.

„Wir lernen Familien kennen, bekommen Bestätigung und Selbstbewusstsein“, erklärt Hatice Kaya. Die 33 Jahre alte Türkin kam vor 14 Jahren nach Deutschland. „Ich konnte kaum Deutsch“, erinnert sie sich. Mit ihren eigenen Kindern hat sie bei HIPPY mitgemacht. „Diese Hilfe möchte ich jetzt auch anderen Familien geben. Es macht mich stolz, wenn ich sehe, dass das Erfolg hat.“

Aysun Danaci, ebenfalls Türkin, hat ähnliche Erfahrungen gemacht: „Sprachlosigkeit macht unsicher. Ich kenne die Angst, die die Frauen haben. Ich habe das selbst so erlebt.“ Die 37-jährige lebt seit fast 20 Jahren in Deutschland. Auch sie hat zwei Kinder und konnte anfangs kaum Deutsch. „Ich weiß, wie man sich da fühlt. Man fragt sich, ob man verstanden wird, ob man den Alltag bewältigen und seinen Kindern einen guten Start ermöglichen kann.“

„HIPPY fördert zugleich auch uns als Hausbesucherinnen“, ergänzt Svetlana Dugin. Die 36jährige Russlanddeutsche kam schon mit acht Jahren nach Deutschland. „Die Arbeit mit den Müttern ist eine schöne Herausforderung, man muss kreativ sein, auf Menschen zugehen können und nimmt auch für sich selbst viel mit.“

„Weil die Hausbesucherinnen selbst ausländische Wurzeln haben, ist für sie der Zugang zu den Familien leichter und die sprachliche Barriere niedriger“, erklärt Anne Horz, HIPPY Koordinatorin beim DRK.

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